Der Schüleraustausch der Klasse 7A im Juli 2016

Terroranschlag im November in Paris, Frankreichs Präsident Hollande verhängt den Ausnahmezustand.

Diese Zeilen erschienen im November 2015 in fast jeder Zeitung und schienen den Traum der Schüler der Klase 7A und deren Austauschschülern platzen zu lassen. Den Traum, in diesem Jahr erfolgreich ihren Schüleraustausch starten zu können-ein Kommen war nicht möglich. Monate der Planung waren dahin und es sah so aus, als würde der Austausch enden, bevor er auch nur begonnen hatte. Doch schließlich, mit einer Woche im Juni, sollte alles doch noch ein glückliches Ende finden.
Am 13. des Monats fanden wir uns, ein Haufen deutscher Schüler, am Weimarer Hauptbahnhof ein. Uns erwartete eine lange Zugfahrt, die Umsteigen in Erfurt, Frankfurt am Main und Paris beeinhaltete.
Als wir schließlich völlig fertig aus dem Zug auf den Bahnhof von Beauvais stolperten, wurden wir dort schon von unseren Austauschschülern empfangen, um anschließend den Ort zu sehen, wo wir diese Woche leben sollten.
Am nächsten Tag wurde die Schule unserer Austauschschüler genau unter die Lupe genommen und in den Pausen wurden Freundschaften geschlossen, was sich am nächsten Tag auch als großer Vorteil erwies.
Am Mittwoch konnten wir die Stadt Bresles besser kennenlernen, und das mit Hilfe einer Stadtralley, die wir in sechser Gruppen durchführten. Der gemeinsame Tag endete mit einem Besuch im Rathaus.
Nun, am Donnerstag sollte der erste größere Ausflug, nach Chantilly, stattfinden. Wir besuchten das Pferdemuseum, eine Pferdedressurshow und das Schloss mit der dazugehörigen Parkanlage.
Der Freitag, und somit der letzte gemeinsame Tag kam. Wir fuhren nach Amiens, wo wir zu Beginn de Kathedrale und einen sehr kleinen Teil der Stadt besichtigten. Anschließend hatten wir freie Zeit, in der mit einer urplötzlich entfachten Aufmerksamkeit Geschäfte erkundet und eingekauft wurde.
Nach einem anschließenden und regnerischen Besuch in den schwimmenden Gärten von Amiens machten wir uns auf den Rückweg zur Schule, wo der Tag endete.
Das Wochenende verbrachte jeder von uns einzeln bei seiner Gastfamilie.
Am Montag Morgen trafen wir uns schließlich am Bahnhof, denn die Woche war wohl schneller als gedacht, zu Ende gegangen. Nicht wenige Tränen flossen beim Abschied. Es wurden Handynummern ausgetauscht und versprochen Kontakt zu halten. Mit gemischten Gefühlen ging es an die Rückfahrt. Teils mit Vermissen der neuen Freunde, teils mit Freuen auf die Heimat.
Doch vielleicht sieht man sich eher wieder als man ahnt…

Elisabeth Geib, 8a

veröffentlicht von Annett Kircheis am 01.09.2016

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