Leni Patenge (9a) gewinnt die English Language Competition 2026

English Language Competition 2026, Foto: RIT, März 2026

Die „English Language Competition“ 2026 für Weimar und das Weimarer Land fand im „Marie-Curie-Gymnasium“ Bad Berka statt. Angekommen in dieser äußerst modernen Schule, ging es erst einmal zur Anmeldung. Jedem Schüler wurde eine Nummer und somit auch ein Sitzplatz zugeteilt. Begleitet wurden wir dabei von unseren Lehrkräften Frau Rittermann und Herrn Uhlworm.
Der Startschuss fiel um 9 Uhr im sogenannten „Auditorium“, einem recht großen Saal, ausgestattet mit einer Bühne und drei Reihen an Tischen für die Teilnehmer. Nach der Einführung in das Tagesprogramm stand schon eine Hörverstehensübung über Nelson Mandela und seinen Werdegang, passend zum diesjährigen Thema South Africa, an.
Nach dem zweiten Anhören wurden die Blätter eingesammelt, es vergingen fünf Minuten Pause und schon ging es zum nächsten Programmpunkt. Aus dem Umschlag auf unserem Tisch zogen wir zwei Textblätter sowie zwei Blätter mit dazugehörigen Ankreuzfragen. Wer sich bereits Sorgen um die Kopierkosten macht, sollte dranbleiben, denn es folgten zwei weitere Blätter: ein sogenannter „Cloze-Test“ – ein Lückentext ohne vorgegebene Lösungswörter – sowie ein weiterer Ankreuzbogen, der unser Wissen über Südafrika überprüfte. Wissen Sie, welche die Nationalblume Südafrikas ist? Ich wusste es auch nicht. Es ist die Königs-Protea!
Sobald wir mit einem Teilbereich fertig waren, wurde dieser eingesammelt und wir widmeten uns dem nächsten Blatt. Nach ca. einer Stunde wurden alle Blätter eingesammelt und die erste richtige Pause begann.
Den letzten Teil des Wettbewerbs bildete eine Konversation mit einem zufällig zugeteilten Partner. In drei Räumen auf fünf Zeitslots verteilt wurden nun die Teilnehmer über ihr Leben sowie das deutsche Schulsystem befragt.
Bevor es nun zur offiziellen Auswertung und Siegerehrung kam, wurde uns im Auditorium noch ein Video von einer Klasse in Südafrika gezeigt, die über die Besonderheiten ihres Landes sprach. Dabei bemerkte man, dass der „Six-Seven-Trend“ anscheinend auch in Südafrika angekommen ist. Unsere Aufgabe war es, schlichtweg zuzuhören und im Nachhinein Fragen dazu zu beantworten. Derjenige, der alle richtig beantwortete, bekam einen exklusiven Preis.
Nachdem dieser verteilt war, begann die feierliche Preisverleihung. Wie immer wurden die Platzierungen von hinten nach vorne aufgerufen. Jeder wurde mit einem Zertifikat und einem überraschend großen Teilnahmegeschenk versorgt, es wurden Fotos geschossen und weiter ging es mit dem nächsten Preis!
Irgendwann fragt man sich zwangsläufig, ob man einfach vergessen wurde oder ob man tatsächlich eine so gute Platzierung erreicht hat, dass man immer noch nicht aufgerufen wurde. Und plötzlich hatte jeder eine Tüte und eine Urkunde in der Hand – außer mir. Und eine Sache war noch unbeantwortet: Wer hatte gewonnen? Auch wenn der Tag schon ziemlich lang und anstrengend war, war auch ich noch in der Lage, eins und eins zusammenzuzählen. Ich hatte gewonnen!
Ich bin mir nicht sicher, wer sich in diesem Moment mehr freute – ich oder meine Lehrer. Egal wie: Ich konnte eine weitere einzigartige Erfahrung sammeln, viele nette Menschen kennenlernen und meinen Namen ganz offiziell im ganzen Lehrerkollegium bekannt machen.
Leni Patenge (9a)

veröffentlicht von J. Gläser-Stark am 02.04.2026, 14:32