Projektwoche vom 10.10. bis 14.10.2022

Berichte aus den Projekten

Für Neugierige: Meinungen unserer Schüler zur Projektwoche

Wir, zwei Mädchen aus der 7. Klasse des Humboldt-Gymnasiums Weimar, machten einen Podcast über die Projektwoche. Dadurch wollten wir Meinungen der Schüler sammeln. Durch das Presseteam besaßen wir das nötige Equipment.
Interviewt haben wir Lena, Felice, Aimee, Arne, Victoria und Rebeka.
Wir hoffen es erfreut Sie den Podcast zu hören.
Polly & Anna aus dem Presseteam.

  • Podcast: Schülermeinungen zur Projektwoche
    Polly und Anna aus dem Presseteam (Oktober 2022)

Presseteam

Eine bunt gemischte Gruppe aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5, 7, 10 und 12 hat gemeinsam und in kleineren Gruppen an verschiedenen Themen gearbeitet. Die Ergebnisse sind zahlreich und unterschiedlich:

  • ein Podcast über Schülermeinungen zu unserer Projektwoche
  • ein Podcast mit unseren Schülersprecher-Kandidaten
  • ein Video über das Schülerprojekt Basketball, welches wir am Präsentationstag gezeigt haben
  • ein neuer Abschnitt auf unserer Homepage zu unserem modernen Schulgebäude

Der Umgang mit den verschiedenen technischen Hilfsmitteln: Fotoapparat, Tablet, Laptop, Programm der Homepage war herausfordernd und hat uns immer wieder vor Probleme gestellt. Aber wir haben uns diesen gelassen und mit viel gegenseitiger Unterstützung angenommen. Im Ernstfall kam uns Herr Siegmund zur Hilfe.

Stöbern Sie auf unserer Homepage! Wir geben uns alle Mühe, sie aktuell zu halten.

J. Gläser-Stark

  • Podcast: Unsere Schülersprecher
    Presseteam (Oktober 2022)

Radtouren rund um Weimar

Am ersten Tag Touren planen, und dann los… das war der Plan. Das phantastische Wetter lockte und ermöglichte sehr schöne Touren um Weimar herum. Die Feininger-Radtour über Niedergrunstedt und Mellingen, eine Tour über den Ettersberg nach Wohlsborn und zu seinem Bärenhügel und schließlich die Tour nach Jena waren schöne gemeinschaftliche Erlebnisse. Unterwegs brachten kleine Vorträge zu interessanten Etappenpunkten neue Erkenntnisse. Bewegung, frische Luft, gute Stimmung – danke an alle Teilnehmer für ihr Mitwirken!
M. Reuter und K. Sauer

Wilde Fahrt ins Ilmtal

  • Bild: K. Sauer (Oktober 2022)
    K. Sauer (Oktober 2022)

Grün mal anders

Wer mag es nicht, neue Gerichte auszuprobieren?
Wenn diese auch noch gesund sind, kann man ohne schlechtes Gewissen eine Woche lang schlemmen.
Die zwei Schülerinnen der 8a, Finja und Svenja, leiteten das Projekt „Grün mal anders“ und haben mit uns viele außergewöhnliche und interessante Rezepte ausprobiert, z. B. Gurkensushi und Kiwi-Sandwichs. Wir waren jeden Tag in kleinen Gruppen einkaufen und haben diese Gerichte für das gemeinsame Mittagessen in verschiedenen Gruppengrößen zubereitet.
Damit jeder auch nach der Projektwoche noch etwas von den Gerichten hat, haben wir die Rezepte ordentlich aufgeschrieben und in einem kleinen Rezeptbuch gesammelt.
Es war eine erfahrungsreiche und lehrende Woche, in der wir durch Ausprobieren und Improvisieren viel Spaß hatten!

Geschrieben von Lilly Schwarzenau und Laura Müller (9b)

  • Bild: Presseteam (Oktober 2022)
    Presseteam (Oktober 2022)

Projekt: Athletik Plus

Die neuen 25 Athletik Plus Kinder unserer 5. Klassen haben sich in dieser Woche auf ganz unterschiedliche Weise bewegt und verschiedene Sportarten kennengelernt. Dabei konnten sie sich untereinander (besser) kennenlernen und hatten viel Spaß miteinander - auch wenn es hin und wieder einen Wettkampf mit Siegerinnen und Siegern gab. 

An den ersten beiden Tagen stand Orientierungslauf auf dem Programm. Dabei muss man mit Hilfe einer Karte verschiedene Orte finden - also ablaufen, wo man sich entweder mit einem elektronischen Chip einscannt oder mit dem Knipser vor Ort eine Markierung auf der eigenen Karte macht oder aber einfach die Zahl an dem Ort merkt und dem Spielleiter meldet. Der Schnellste mit mit den richtigen Orten hat gewonnen. Im Rennen die Orientierung zu behalten - das ist die große Herausforderung.

An den folgenden beiden Tagen ging es in die Kletterhalle. Also im wahrsten Sinne des Wortes - die Gruppe ist zu Fuß circa fünf Kilometer zur Halle hin und zurück gelaufen! Dort konnten sie Bouldern (klettern ohne Seil und Klettergurt bis zur Absprunghöhe) und bis zu 12,5 Metern Klettern. Die Kinder haben dabei mit den freiwilligen Helfern gelernt, sich gegenseitig zu sichern. Jedes Kind konnte dank dessen seine eigenen Grenzen überwinden. Und das Abseilen macht natürlich großen Spaß.

Am Freitag fand noch eine Winterolympiade in der Turnhalle statt. Da gab es verschiedene Stationen: Ski springen, Biathlon, Eishockey, ... - für die Turnhalle ohne Schnee und Eis umgewandelt. Auch das ein großer Spaß - mit Wettkampfcharakter. 

Dank der vielen externen Unterstützer kann die Athletik Plus AG umgesetzt werden. Vielen Dank dafür!

Miriam aus der 5. Klasse und A. Steinbrück-Krause und B. Meixner

  • Bild: B. Meixner (Oktober 2022)
    B. Meixner (Oktober 2022)

Ein Zeitstrahl für das CDI

Neun Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse haben in den vier Arbeitstagen der Projektwoche einen Zeitstrahl in unserem neuen CDI angebracht. Dank der Unterstützung unseres Fördervereins konnten die Farben und Pinsel angeschafft werden. Die Auswahl der historischen Daten erfolgte in Absprache mit unserem Geschichtslehrer (bilingual Französisch) Herrn Sauer. Die literarischen Epochen sind wichtig für den französischen Literaturunterricht. Ein tolles Hilfsmittel für Unterricht und Tests...

E. Gorath

  • Bild: Presseteam (Oktober 2022)
    Presseteam (Oktober 2022)
  • Bild: Presseteam (Oktober 2022)
    Presseteam (Oktober 2022)

ERSTE HILFE – kann man lernen – auch DU kannst das!


Liebe Leser und Leserinnen,

ich stelle Ihnen in diesem Text unsere Woche bei der Ersten Hilfe vor.
Am Montag haben wir uns um 8:00 Uhr beim Projekt Erste Hilfe getroffen. Zuerst führten wir eine Vorstellungsrunde durch. Von 8:00 Uhr – ca. 9:45 Uhr haben wir eine Projektarbeit mit Frau Herrmann gemacht, indem sie uns etwas über Sexualität und gesunde Ernährung erzählt hat. Außerdem haben wir einen kleinen Test geschrieben, um herauszufinden, welcher Lerntyp am besten zu uns passt.
Am Dienstag begann für uns der Tag etwas später. Wir trafen uns 9:15 Uhr am Haupteingang des Sophien- Hufeland- Klinikum Weimar. Dort konnten wir auch schon als erste Klasse nach Corona wieder in das Klinikum. Von 9:30 Uhr- 11:00 Uhr gab es eine Informationsrunde über das Klinikum, dabei erhielten wir Informationen zu den Berufsbildern und Ausbildungsmöglichkeiten. Anschließend bekamen wir noch eine Rundführung durch das Klinikum und waren auch hoch oben auf dem Helikopterlandeplatz. Für uns endete der Tag 11:30 Uhr am Klinikum.
Am Mittwoch trafen wir uns wieder 8:00 Uhr in der Schule. Von 8:00 Uhr- 9:00 Uhr hatten wir eine Projektarbeit mit unserer ehemaligen Schulsozialarbeiterin Frau Schreiter. Bei dieser Projektarbeit haben wir uns mit dem Thema „Sucht Alkohol“ beschäftigt. Auch haben wir die stabile Seitenlage geübt und erhielten Informationen, wofür diese wichtig ist. Von 10:00 Uhr- 12:30 Uhr führten wir eine Stadtrally zum Kennenlernen von verschiedenen Beratungsstellen für Jugendliche in Weimar durch. Es gab viele unterschiedliche Beratungsstellen für viele verschiedene Themen wie z.B. sexueller Missbrauch oder Gewalt an Kindern oder Jugendlichen wie auch an Erwachsenen. Dieser Tag endete für uns 12:30 Uhr am Atrium.
Am Donnerstag ging unser Tag von 8:00 Uhr- ca. 15:00 Uhr. Dafür haben wir noch mehr über die Erste Hilfe gelernt, zum Beispiel haben wir gelernt, was man tut, wenn jemand keinen Puls mehr hat oder nicht mehr atmet. Außerdem haben wir an diesem Tag auch unseren Erste Hilfeschein absolviert. Wir lernten auch noch etwas darüber, wie man sich angemessen z.B. bei einem Autounfall oder wenn jemand von einem Baugerüst fällt, verhält. Dennoch haben wir uns auch noch ein bisschen auf die Projektpräsentation für Freitag vorbereitet.
Am Freitag stellen wir unser Projekt „Erste Hilfe“ vor und hoffen, dass es für andere interessant sein wird.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Mit freundlichen Grüßen
Marleen Brauer 8A

und K. Leonhardt und K. Blasl

Unser Projekt zur Chinesischen Sprache und Kultur

Geduld ist die Kraft, mit der wir das Beste erlangen.
(Konfuzius)

Unter Leitung von Frau Zhao trafen sich Schülerinnen und Schüler, die sich für Kalligrafie, chinesische Schriftzeichen, Kampfkunst, fernöstliche Kulturen im Allgemeinen interessieren – oder einfach neugierig waren.
Zunächst haben wir uns am Montag mit den Grundlagen chinesischer Schriftsprache vertraut gemacht. Wir lernten Regeln kennen, die beim Schreiben beachtet werden müssen. Auf dem Übungsplan standen auch konkrete Zeichen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Der Dienstag brachte spannende Gäste ins Haus: Herr Du, Frau Xu und Frau Yang vom Konfuzius-Institut Erfurt machten uns mit den Grundlehren des Konfuzianismus vertraut und gaben uns eine Einführung in die Kunst der Kalligrafie und der chinesischen Tuschemalerei.
Unsere Tierkreiszeichen standen am Mittwoch auf der Tagesordnung. Anschließend übten wir uns unter Anleitung von Meister Behfeld in der Kunst des Qi Gong.
Am Donnerstag haben wir unsere Abschlusspräsentation geplant und vorbereitet. Dazu wurden Turnbeutel, T-Shirts und Socken mit selbst gewählten Motiven verziert. Zum Einsatz kamen Drachen, Jahreszeiten, Ninja-Kämpfer, Bambus u.v.m. .
Unser Projektraum war am Freitag ein Zuschauermagnet. Schüler/innen, Eltern und Kolleg/innen des Humboldtgymnasiums kamen, staunten und probierten an verschiedenen Stationen das aus, was für uns Teilnehmer/innen kein Neuland mehr war.
Eine spannende Woche ging zu Ende!

Verfasserin: Maren Schulze-Ausmeier

  • Bild: ZHA, Oktober 2022
    ZHA, Oktober 2022

Erinnern und Gedenken

“Erinnern & Gedenken mit Google MyMaps” hieß eines von vielen Projekten in der diesjährigen Projektwoche. Initiiert von Herrn Wiederhold sollte das Projekt in der Woche vom 10.10 - 15.10.2022 stattfinden. Spontan wurde das für SchülerInnen der Klassen 9 - 12 erstellte Projekt von Frau Fernschild geleitet.
Am Montag hieß es "Kennenlernen des Projektes und Einarbeiten”. Die ProjektteilnehmerInnen sprachen über deren Erwartungen und ihren Plan für den Rest der Woche. Sie, als Schülerinnen und Schüler, hatten alle in etwa die gleichen Erwartungen und Wünsche an das Projekt, nämlich mehr über Weimar und dessen Zeit im Nationalsozialismus zu erfahren. Die Stolpersteine, von denen es 46 an der Zahl in Weimar gibt, sollten genauer kennengelernt werden. Die Lernenden stellten sich die Fragen: "Wer waren diese Personen und weshalb wurde ihnen dieses Leid angetan?”. Die Ziele waren also gesetzt, die Stolpersteine und dessen Geschichte genauer zu verstehen, als auch wichtige Orte im Nationalsozialismus in Weimar kennenzulernen. Und so verbrachten sie den ersten Tag, sie recherchierten und wählten ein bis zwei Stolpersteine aus, um in den nächsten Tagen mehr über diese zu erfahren.
Am 11.10. war ein Stadtrundgang angedacht. Gemeinsam starteten die Schülerinnen und Schüler bei der alten Viehauktionshalle, welche jedoch 2015 abgebrannt war und nur noch aus Ruinen bestand. Von dort aus gingen die SchülerInnen weiter zu den Todesmarschstelen und thematisierten deren Vergangenheit genauer. Auf dem Weg, die Geschichte des Hauptbahnhofes näher zu betrachten, stolperten sie über den Stein in der Brennerstraße 42, in Gedenken an Rosa Schmidt. Am Ernst Thälmann Denkmal vorbei, unterwegs zum Amtsgericht Weimar, sprachen die Interessierten über sein Denkmal und die Geschichte des Gerichtes. Als Gruppe besichtigten sie anschließend die Dauerausstellung im Landesverwaltungsamts Weimar zum Gauforum und lernten, was hinter dem monströsen Bauprojekt steckte. Danach machten sie sich auf den Weg zum Hotel Elefant, dabei kamen die SchülerInnen an den Stolpersteinen von Brühl 6 vorbei. Gemeinsam erinnerten sie an die Familien Appel, Wolf und Ortweiler. Vom Hotel Elefant aus ging die Gruppe entlang der Schillerstraße an den Stolpersteinen der Familie Berlowitz vorbei. Zum Schluss sprachen sie gemeinsam über die Bedeutung des Theaters in der Zeit des Nationalsozialismus.
Am dritten Tag, dem 12. 10., begannen die Schülerinnen und Schüler des Projektes die Arbeit an den Kurzbiografien. Sie erarbeiteten die wichtigsten Informationen zu deren ausgewählten Stolpersteinen und erstellten eine GoogleMyMap. Auf dieser sind Kurzbiografien, Bilder, Links und QR-Codes zu genaueren Informationen und der Standort der einzelnen Stolpersteine angegeben. Mit der Erstellung und Ausarbeitung der Online Karte verbrachten sie den gesamten Schultag.
Am vierten und zur Erarbeitung letzten Tag machten die Schülerinnen und Schüler sich daran, PowerPoints zur Präsentation der einzelnen Stolpersteine zu erstellen, damit diese am Freitag, dem "Präsentationstag", durchlaufen konnten. Im Laufe des Tages arbeiteten sämtliche ProjektteilnehmerInnen ihre Kurzbiografien und PowerPoints gänzlich aus.
Persönlich empfand ich, als teilnehmende Person, das Projekt als sehr informativ. Ich konnte sehr viel Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus dazu gewinnen und am Ende des Projekts genauer verstehen, was es mit den Stolpersteinen auf sich hat. Als sehr besonders nahm ich die Arbeit mit GoogleMyMaps wahr, da ich nicht vertraut war mit diesem Tool. Insgesamt stellte sich das Projekt, zugunsten meiner Erwartungen als gute Möglichkeit heraus, neues Wissen dazu zu bekommen und ließ mich einen neuen Blickwinkel auf die Stadt erkennen.

Rico Fischer (10c)