Projektwoche am Humboldt-Gymnasium

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir an unserer Schule eine Projektwoche. Die Präsentation der Ergebnisse findet am Freitag, 25.10.2019, in der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr statt.

24 Bilder
Künstlerisches Gestalten mit Feder und Papier, Foto: A.Schulz; 10/19

Athletik plus Klasse 5

Klettern und Bouldern In der Kletterhalle „EnergieWände“ unter Anleitung erfahrener Trainer mit Unterstützung der ehemaligen Athletik -plus - Teilnehmerinnen : Kara, Viviene, Adele
Orientierungslauf im Gelände um unsere Schule

B.Meixner, A.Steinbrück- Krause

Mit dem Fahrrad rund um Weimar
Wir sind 14 Schülerinnen und Schüler aus der 5. bis 7. Klasse, die in diesem Schülerprojekt von Alexander Hallbauer und Philipp Schulze verschiedene Touren rund um Weimar fahren. Am Beginn haben wir uns mit Verkehrs- und Verhaltensregeln beschäftigt. Außerdem kontrollierten wir unsere Fahrräder auf Fahrtauglichkeit und übten das Fahren mit Hindernissen und in der Gruppe. Von Dienstag bis Donnerstag fahren wir jeden Tag 20 bis 30 km rund um Weimar. Das macht sehr viel Spaß, erfordert aber auch Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.
T.Laechner

Künstlerisches Gestalten mit Feder und Papier
Im Projekt „Künstlerisches Gestalten mit Feder und Papier“ lernen wir die Sütterlin-Schrift, die von unseren Groß- und Urgroßeltern früher noch genutzt wurde, zu lesen und zu schreiben. Dies tun wir mit Feder und Tinte. Für Kalligraphie, die Kunst des Schönschreibens, nutzen wir hauptsächlich Fineliner und Brushpens um Karten oder ähnliches schön zu gestalten und zu verzieren. Einige von uns probieren auch Orimoto aus, was bedeutet, in die Seiten eines Buches Motive oder Schriftzüge zu falten. Wir finden das Projekt sehr schön und abwechslungsreich, da wir uns selbst für eine der Techniken entscheiden können. Ein paar von uns gestalten kreativ Geschenkanhänger und Karten mit Sütterlin-Schrift und Kalligraphie. Aus den gefalteten Büchern entstehen Weihnachtsgeschenke.
A.Schulz; B.Herbst


Basketball
Das Projekt Basketball ist im vollen Gange. 13 sportbegeisterte Schüler dribbeln täglich durch die Halle des Humboldt-Gymnasiums Weimar. Die Leiter des Projekts, welche selbst Schüler unserer Schule sind, nutzen die Körbe, Bälle und Materialien vielfältig und bieten eine große Palette an Spiel- und Übungsformen an. Die Atmosphäre im Projekt ist sehr produktiv. Ansagen der Projektleiter werden umgesetzt und respektiert. Insgesamt eine super Möglichkeit für Basketballer und Schüler, die weniger Erfahrungen haben, neue Dinge zu lernen und Spaß am Basketballsport zu haben.
M. Kuttig

Backen
Bei dem Projekt Backen haben wir jeden Tag die Möglichkeit unserer Kreativität freien Lauf zu lassen und neue Rezepte auszuprobieren. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Erfahrung man selbst mitbringt, denn der Fokus liegt in diesem Projekt auf Teamarbeit und natürlich einer Menge Spaß.
Jeden Tag kreieren wir Schüler leckere Kuchen, Muffins, Plätzchen, Waffeln und vieles mehr. Doch wir kümmern uns auch um herzhafte Speisen. Unter anderem versorgen wir unsere Schule mit einem schmackhaften Frühstück.
All unsere Backwaren verkaufen und verteilen wir in den verschiedenen Projekten.
Am Freitag, wenn die Schüler ihre Arbeit der Woche präsentieren, tischen wir unsere schönsten und beliebtesten Kreationen bei unserem Kuchenbasar auf.
Das Projekt Backen ist also nicht nur lehrreich und spaßig, sondern gibt uns Schülern auch die Möglichkeit Anderen den Tag zu versüßen.
Madeleine Reise, Frieda Riedel

Upcycling: Aus alter Kleidung neue Teile!
Dieses Jahr haben wir die Projektwoche mit viel Kreativität und Umweltbewusstsein verbracht.
Am ersten Tag wurden Ideen gesammelt, Skizzen angefertigt und Grundtechniken zum Nähen an der Nähmaschine erlernt. Nach kurzer Zeit haben wir angefangen, unsere Kleidung neu zu verwerten oder zu verschönern. Einige wenige Schritte später wurden aus dem langweiligen T-Shirt und der zu kleinen Jeans ein stylischer Beutel. Aus einem alten Rock entstand ein neuer cooler Body. Verschiedene Stoffreste wurden zu einem praktischen Portmonee, lange Hosen zu Röcken und modernen Shorts. Aus einfachen T-Shirts und Blusen kreierten wir ausgefallene Hingucker. Dabei wurden nur einige Patches aufgenäht oder Ärmel durch Hosenbeine ersetzt.
Somit haben wir gezeigt und bewiesen, dass man nicht immer alles neu kaufen muss, Altes nicht automatisch in den Müll gehört und jeder sein/e eigener/e Modedesigner/in sein kann und damit Positives für unsere Umwelt tut.
Julia Georg, Klasse 11, Projektleiterin

"Bist du fit?"
Wir trainieren unsere Kondition und Technik in Fußball, Basketball und Handball unter der Leitung von Pierre Fischer, Mathis Perner und Valentin Egerer (8c). Damit wir auch "geistig fit" bleiben, werden während des Laufens Merk- und Rechenaufgaben gelöst.
M.König

Photorallye

In der „Photorallye“ befassten sich die 17 Schüler der 5ten und 6ten Klasse mit ihren Projektleiterinnen Julia und Jeanette Weiß während der Projektwoche mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten Fotos zu erstellen.
Zu Beginn gab es 12 Aufgaben die sowohl Kreativität als auch Spaß beim Erfüllen zum Vorschein brachten.
Als Aufgabe zu erfüllen war zum Beispiel das Erstellen eines Schriftzugs mit Naturmaterialien, eine Optische Täuschung oder ein Foto in dem sich alle in der Luft befinden.
Zusätzlich Unterhielten wir uns über verschiedene Fotoperspektiven, diese durften die Schüler dann auch im Praktischen umsetzen und sich mit Objekten ausprobieren.

Julia Weiß 11K3; Jeanette Weiß 8b

„Jetzt bestimme ich!“ – Ein kommunalpolitisches Planspiel zur Demokratiebildung für die Jahrgänge 5 und 6
Die SchülerInnen dieses Projektes sind in die Rolle eines Politikers geschlüpft und haben spielerisch erlebt, wie Politik funktioniert. Unser Spiel war ein Planspiel. Wir haben im Dorfrat vom erfundenen „Felddorf“ nach einer Lösung für das Problem des starken Durchfahrtsverkehrs gesucht. Vier Parteien haben unterschiedliche Ideen in den Dorfrat eingebracht und intensiv gemeinsam diskutiert und verhandelt. Am Ende hat der Dorfrat darüber demokratisch abgestimmt. Nach dem Planspiel haben wir im Weimarer Rathaus erfahren, wo und wie Politik in unserer Stadt tatsächlich gemacht wird.
A.Hofmann; J.Gläser

„Experimente mit verschiedenen Materialien - Es entstehen kleine Unikate“
sind von Montag bis Freitag 12 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen damit beschäftigt verschiedene Experimente, ob im Bereich der Chemie oder in der modernen Welt des Upcyclings, durchzuführen.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses besuchten die Schülerinnen und Schüler am Montag den Workshop, „Kleine Kostbarkeiten aus Abfall“, in der Weimarer Mal- und Zeichenschule. Hier wurde aus „Alt“ gleich „Neu“ gemacht und neben kleinen Autos aus Blechdosen entstanden eine Menge kleine Schmuckstücke aus Perlen, Flaschendeckeln und Federn.
Am Dienstag und Mittwoch stellten die Schülerinnen und Schüler den ersten schulischen Kontakt zum Fach Chemie her. Fleißig wurden Seifen in den verschiedensten Formen mit interessanten Düften, Blüten und Farben hergestellt. Des Weiteren führten die Schülerinnen und Schüler das Blaudruckverfahren/Cyanotypie durch. Sie sammelten viele verschiedene Blätter, Blüten und Gräser auf dem Schulhof und zu Hause, welche daraufhin die Motive für die Drucktechnik bildeten. Auch aus dem Negativ eines Gruppenbildes entstand ein Blaudruck.
Bisher sind alle Schülerinnen und Schüler gespannt, was im Workshop „Für den Keller zu schade!“, welcher wieder in der Weimarer Mal- und Zeichenschule stattfindet, gebastelt wird.
Alle Kunstwerke werden am Freitag im Chemieraum B30 in einer Ausstellung von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr gezeigt.
Verfasser: B. Blümbott

Reise durch die Kulturen Europas

Welche Sprachen gehören zur romanischen Sprachwelt? Was essen die Schweden gern? Wie heißen wichtige griechische Götter und warum gibt es ihre Sagen? Warum können Menschen mit so vielen unterschiedlichen Traditionen und Kulturen in Europa friedlich zusammenleben? Diese und mehr Fragen, Singen, Tanzen und das Thema Toleranz beschäftigen die 13 Teilnehmer aus den Klassen 5-7 des Projektes : " Reise durch die Kulturen Europas". Präsentation am Freitag 13 Uhr und 14.30 Uhr im Mehrzweckraum.
B.Walther; I.Geppert

Projektfahrt nach Quedlinburg

Am Montag um 9.00 Uhr trafen sich 19 Schüler*innen der Klassenstufen 8-11 um eine 3-tägige Reise in die Welterbe-Stadt Quedlinburg anzutreten. Dort in der Jugendherberge angekommen, bezogen zunächst alle die Zimmer um dann bereits, während einer kleinen Stadtführung, die beeindruckende Stadt näher kennenzulernen. Mit Aufträgen versorgt, konnten bis zum Abendessen alle Schüler*innen nun die Stadt selbst erkunden.
Am Dienstag besuchten wir die Teufelsmauer, eine Gesteinsformation, die vor 84 Millionen Jahren entstand. Von dort aus wanderten wir, trotz eines Umweges, gut gelaunt durch die schöne Landschaft des nördlichen Harzes zurück nach Quedlinburg.
Nachdem am Mittwoch alle ihre Aufträge beenden haben, fuhren wir am Nachmittag mit der Deutschen Bahn wieder zurück nach Hause. Obwohl einer unserer Züge ausfiel, erreichten wir am frühen Abend Weimar.

I.Schwarz

Sind wir noch zu retten?
Ein Projekt zum Plastikmüll mit Fr. Delpech & Hr. Furcht
Freitags demonstrieren ist wichtig! – Aber schwierig! 19 SchülerInnen stellen sich die Fragen: Sind wir noch zu retten? Welche Folgen hat Plastik für unsere Welt? Und: Was kann ich im Alltag für eine bessere Zukunft tun?
Nach einer Quizrunde über Plastik schauten wir den Film „Plastic Planet“. Am Dienstag fuhren wir mit dem Fahrrad nach Mattstedt zu einer Mülldeponie. Dort lernten wir, den Müll richtig zu trennen und die professionelle Entleerung der Tonnen mit einem Müllwagen. Außerdem schauten wir uns Müllberge an (was sehr erschütternd war). Die 2-stündige Rückfahrt war sehr anstrengend.
Ausgeschlafen trafen wir uns Mittwochmorgen in der Schule, um an unseren Stationen für die Präsentationen am Freitag zu arbeiten. Wir entwickelten in Gruppen Projekte zu Themen wie Upcycling, Mülltrennung oder Leben ohne Plastik? Für die Umsetzung brauchten wir den Mittwoch und Donnerstag. Am Freitag stellten wir den SchülerInnen und Eltern unsere Projekte vor.
Bei unseren Recherchen fanden wir zum Beispiel heraus, dass wir monatlich circa eine Kreditkarte Plastik zu uns nehmen. Dies entspricht ungefähr einem Gewicht von 5g. Wir fanden viel Erschreckendes im Internet und in Büchern. UNSER Müll landet u.a. illegal in armen asiatischen Dörfern, die am wenigsten Müll produzieren! Sind wir noch zu retten??? Wir setzen uns auf jeden Fall auch weiterhin dafür ein!
von Helene & Amelie 8a

Gelassen durch den Schulalltag mit Yoga
Wie kann ich in der Schule entspannter werden? Techniken anschauen und ausprobieren, Ideen austauschen - das ist unser Ziel für diese Woche.
Zunächst haben wir etwas über das Stresserleben und auslösende Faktoren erfahren. Grundlegende Übungen und eine Klangreise rundeten den ersten Tag ab. Am zweiten Tag haben wir eine intensivere Yogasitzung gemacht, die uns am Nachmittag einen ersten Muskelkater hat spüren lassen. Wir haben auch gelernt, wie wir besser mit Stress umgehen können.
Am Mittwoch haben wir eine neuere Form des Yogas ausprobiert: Akrobatik Yoga. Hierbei haben wir geübt einander zu vertrauen und uns selbst besser einzuschätzen.
Das Projekt hilft uns bewusster in Stresssituationen in der Schule zu handeln.
Text: Kim Wolfram, Anne Schreck, Sema Yazici, Paulin Block


30 Jahre Mauerfall - Mit dem Fahrrad durch Berlin

Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls sind wir, 12 SchülerInnen der Klassen 10 und 11 sowie Frau Schulze-Ausmeier und Frau Basler, auf den Spuren des ehemaligen Grenzverlaufs 160 km rund um das ehemalige Westberlin mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Stationen unserer Radtour waren zum Beispiel die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, ein ehemaliger Grenzturm in Nieder Neuendorf und das ehemalige Notaufnahmelager Marienfelde. An einigen historischen Orten wie dem Potsdamer Platz oder der Glienicker Brücke, zum Mauerbau und Mauerfall hatten die SchülerInnen Vorträge vorbereitet. Wir hatten eine sehr schöne sonnige Woche und haben viel zur deutschen Geschichte dazu gelernt.

C.Basler; M.Schulze-Ausmeier

veröffentlicht von Annett Kircheis am 24.10.2019

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