England-Klassenfahrt der Klassen 9b und 9c

Meine Eindrücke von der Klassenfahrt nach England vom 20.10.2019-25.10.2019.

3 Bilder
England I, Foto: L.Möller; 10/19

Viele Monate, Wochen und Tage bereitete ich mich darauf vor.
Da die ewige Frage des Brexit zu diesem Zeitpunkt immer noch im Raum stand, organisierte ich zusammen mit meinen Eltern doch noch vorsichtshalber einen Reisepass.
Der Tag vor der Abreise stand ganz im Sinne des Taschepackens und des mehrmaligen Überprüfens, ob ich auch die wichtigsten Dinge wie Ausweis, Krankenkarte und Geld nicht vergessen habe.
Am Sonntag, dem 20.10.2019 ging es am frühen Morgen los.
Bevor unser nigelnagelneuer Reisebus von KÖNITZER TRAVEL pünktlich um 3.30 Uhr Weimar in Richtung Calais verließ, gab es noch ein paar Worte von Frau Grobe, Ausweise wurden kontrolliert und jeder suchte sich seinen Platz im Bus.
Ich hatte vorgesorgt und DVDs mitgenommen, so konnten wir auf der langen Fahrt einen Film schauen. Das kam echt gut an.
Pünktlich in Calais angekommen, ging es durch die Passkontrolle und dann auf die Fähre. In der Ferne konnte man schon die Klippen von Dover erahnen.
Ab da war Linksverkehr angesagt. Wir fuhren weiter nach Hastings und wurden dort von unseren Gastfamilien in Empfang genommen.
Der Abend stand ganz im Zeichen des Kennenlernens, reden, Gastgeschenke überreichen, Abendessen und hoffentlich die erste Nacht in England gut schlafen.

Nach einem tollen Frühstück ging es am ersten Tag mit dem Bus nach London.
Das Wetter war etwas regnerisch, echt englisch eben.
Mein Gastvater Vic war heute unser Stadtführer.
Wir haben so viel gesehen, die Saint Paul's Cathedral, hatten eine Führung im Shakespeare Globe Theatre und am Nullmeridian habe ich mich so hingestellt, dass ein Fuß auf der Osthalbkugel, der andere auf der Westhalbkugel steht, typisch tourimäßig.
Die Fahrt mit dem Thames Clipper war cool.
Die Katamaranfähre ist ganz schön schnell und vor allem laut.
Ein toller Tag geht zu Ende.

Am Dienstag lachte die Sonne vom strahlend blauen Himmel.
Wieder ging es in die Hauptstadt und zur Tower Bridge.
Wir haben ein paar Fragen von den Lehrern bekommen, diese mussten wir beantworten, die Lösungen dafür waren in der gesamten Brücke verteilt.
Die Tower Bridge hat in 43 Meter Höhe eine Fußgängerbrücke mit Glasfußboden, nichts für Menschen mit Höhenangst.
Doch ich fand es wunderschön, unter mir die Autos und Schiffe.
Viele Fotos machen und Zeit mit Freunden verbringen, das fand ich super.
Am Ende der Brücke gab es eine kleine Ausstellung, die ich besichtigt habe.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung.
Mit der „Tube“ ging es in kleinen Gruppen kreuz und quer durch London. Meine vier-Personen-Gruppe fuhr zum Buckingham Palace, lief dann zum Hard Rock Café und fuhr danach in die Oxford Street. Die Zeit verflog viel zu schnell. Treffpunkt am Abend war am Piccadilly Circus, um dann gemeinsam das Musical „Thriller“ zu besuchen.
In der Nacht ging es zurück in unsere Gastfamilien.
Am Morgen des dritten Tages stand Natur auf dem Programm.
Es ging über Eastbourne zu Beachy Head und Birling Gap & the Seven Sisters.
Das Wetter spielte auch mit.
Eine megaschöne Landschaft, steile Klippen, Strand und das Meer. Alle waren total ausgelassen.
Danach fuhren wir weiter nach Brighton. Mit einem Spiel haben wir die Stadt erkundet.
Das Abendessen gab es heute mal wieder in der Gastfamilie.
Wieder geht ein schöner Tag zu Ende.

So, und schon ist unser letzter Tag in England.
Gestern Abend hieß es noch alles zusammenpacken, Klamotten, Souvenirs und Mitbringsel. Da hat sich ganz schön was angesammelt.
Unsere Gastfamilie hat uns zum Bus gebracht, Taschen verstaut und los ging es für die eine Gruppe zur Cricket-Session, die andere hatte Freizeit in Hastings. Später wurden die Gruppen getauscht.
Cricket ist ein genialer Sport, meine Gruppe hat zwar nicht gewonnen, trotzdem war es eine sehr schöne Erfahrung, und es hat viel Spaß gemacht.
Wir hatten noch einen einstündigen Aufenthalt in einem Outlet-Center in England, eine Chance, um die letzten britischen Pfund auszugeben.
Am Abend startete schon unsere Fähre mit einer halben Stunde Verspätung von Dover nach Calais.
Uns stand eine Nachtfahrt bevor, zuvor wurde noch eine DVD geschaut, dann wurde es doch etwas leiser im Bus, einige haben geschlafen, andere Musik gehört.
Wir kamen gut durch und waren schon kurz nach 7 Uhr am Freitagmorgen wieder zurück in Weimar.
Hundemüde, kaputt, glücklich und voller wunderschöner Eindrücke von unseren Erlebnissen dieser Reise.
Ich möchte mich auf diesem Wege, auch im Namen meiner Mitschüler, bei allen Lehrern bedanken, die mit uns auf Klassenfahrt gewesen sind und uns diese Erfahrung ermöglicht haben, an erster Stelle natürlich Frau Grobe, Frau Finster, Frau Rock und Frau Grabolle.

Ein Bericht von Leonie-Lisa Möller, Klasse 9b
Weimar, den 31.10.2019

veröffentlicht von Annett Kircheis am 05.11.2019

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