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Unsere Sprachreise nach England

veröffentlicht am 25.11.2016 von Annett Kircheis
in Rubrik(en) Neuigkeiten

Auch in diesem Schuljahr fuhren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 zur Sprachreise nach England.

Klasse 9b und 9cFähre nach DoverAuf der FähreStadtrundfahrt durch LondonDas Globe theatreIm Globe theatreBlick auf London mit vielen KrähnenFahrt auf der Themse.Big benArsenal stadiumKreidefelsen bei EastbourneKreidefelsen bei Eastbourneteatime bei Lady Rebeccateatime bei Lady Rebecca

Sonntag, 30.10.2016
Heute sollte es losgehen. Nach England. Verständlich also, dass wir alle
ziemlich aufgeregt waren. Vor allem auch durch die Angst, zu spät zu
kommen, da die Zeit genau in dieser Nacht umgestellt wurde. Zum Glück
waren wir alle relativ pünktlich.
Allein an der Fahrt schon konnte man erahnen, was für ein tolles Erlebnis
England werden würde. Wir hatten Spaß; redeten viel und schliefen
wenig.
Wir fuhren durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und
Frankreich, wo wir in Calais die Fähre nach Dover nahmen. Die Fähre
war auch sehr spannend! Erst sah man nur Wasser, dann ragten
wunderschöne Kreidefelsen am Horizont auf.
Nach einigen weiteren Stunden kamen wir aufgeregt in Hastings an. Jetzt
würden wir unsere Gasteltern kennenlernen! Einzeln wurden wir
aufgerufen und unseren Eltern für eine Woche vorgestellt.
Gegen sieben waren wir dann im Haus der Familie Wall – wir waren
positiv überrascht von der Schönheit dieses Hauses, vor allem, da man
uns zuvor gesagt hatte, wir sollten uns nicht zu große Hoffnungen
machen.
Nach dem Abendessen (Pizza und Salat) gingen wir aber nur noch
duschen und dann schlafen, denn der Tag war nicht gerade erholsam
gewesen.

Montag, 31.10.2016
Der erste Trip nach London stand heute an. Um acht Uhr sollten wir an
unserem Pick-up-Point sein, an dem der Bus uns abholte und wir zuerst
zu den Flutbarrieren fuhren und danach eine kleine Stadtrundfahrt im
Bus erleben durften. London ist eine der schönsten Städte, die ich je
gesehen habe – die perfekte Mischung aus Großstadtflair und Natur!
Und mittendrin befindet sich ein Nachbau des Globe theatre, in dem wir eine interessanten Führung in englischer Sprache erhielten.
Mit den zwei Klassen gingen wir dann noch auf das Dach eines
Kaufhauses, von dem aus wir einen schönen Blick über London hatten.
Allerdings sieht es ein bisschen so aus, als wäre die ganze Stadt eine
einzige Baustelle! Auf einem Bild waren bis zu acht Kräne.
Danach durften wir uns in Kleingruppen frei bewegen. Die Zeit nutzte
unsere Gruppe, um mit der U-Bahn nach Victoria zu fahren, um dann von dort aus zum Buckingham Palace, zum Big Ben und zur Westminster Bridge
zu laufen.
Da wir keine vernünftige U-Bahn-Verbindung nach Waterloo wussten,
beschlossen wir kurzfristig, auch diesen Weg zu Fuß zu bewältigen,
wodurch wir mitten in die Rush Hour kamen! Der blanke Horror! So
schön London auch ist, man sollte niemals zwischen 18 und 20 Uhr mit
der U-Bahn fahren! Unsere Gruppe wurde zweigeteilt und wir wurden
ziemlich panisch. Jedoch hatten wir Glück und fanden uns am Treffpunkt
der gesamten Klasse wieder.
Nach einem sehr anstrengenden, aber wundervollen Tag fuhren wir mit
dem Bus nach Hastings.

Dienstag, 01.11.2016
Wir fuhren wieder mit dem Bus nach London, jedoch sollte der Tag heute
nicht so nervenaufreibend wie der letzte werden – wir machten abends
einen großen Bogen um die U-Bahn! Wir hielten in Greenwich, wo wir uns
kurz umschauen konnten und dann mit einem Boot auf der Themse
fuhren. Von der Anlegestelle aus hatte man nochmal einen tollen Blick auf
das London Eye und auf den Big Ben.
Ab jetzt ging eine Gruppe ins Arsenal-Stadion, wo man sich alles ansehen
konnte und was wohl sehr schön gewesen war, und der andere Teil hatte
Freizeit in London. In meiner Kleingruppe entschieden wir uns, ins
Natural History Museum, bei dem man keinen Eintritt zahlen muss, was
ich für eine sehr gute Idee halte, da so mehr Menschen freiwillig ins
Museum gehen, danach zu Harrods und zum Schluss in der Oxford Street
shoppen zu gehen. Das Museum ist wirklich interessant, doch leider
hatten wir viel zu wenig Zeit, um uns alles anzusehen, doch das, was wir
sahen, war sehr gut gemacht.
Harrods – dort kauft die Queen ein. Ein echt tolles Erlebnis, das mal zu
sehen.
Danach genossen wir die Vielseitigkeit der Geschäfte in der
Oxford Street.
Das Highlight des Tages sollte das Musical „Thriller“ über Michael Jackson
sein. Das war echt schön, aber leider war das Theater architektonisch
nicht gut durchdacht; man saß extrem eng und hatte viel zu wenig Platz
für die Beine.
Da wir noch nach Hastings fahren mussten, waren wir erst um drei Uhr
morgens bei unserer Gastfamilie, wo wir nur noch ins Bett wollten.
Alles in allem war es ein wunderschöner Tag. Der schönste der Woche,
wie ich finde.

Am Mittwoch, dem 02.11.2016
sind wir morgens an die englische Südküste nach Eastbourne gefahren, wo wir uns die Kreidefelsen angeschaut haben. Das Wetter war schön und somit sind sehr gute Bilder entstanden. Einige Stunden später sind wir weiter in die Küstenstadt Brighton gefahren. Dort konnten wir uns entscheiden, ob wir lieber Sea Life oder den Royal Pavilion besuchen wollen. Auf dem Weg wurden Gruppen gebildet, die dann ein Arbeitsblatt bekommen haben, auf dem es um die Stadt Brighton ging. Um diese Fragen zu beantworten, mussten wir einige Passanten befragen, wobei wir unsere erworbenen Englischkenntnisse nutzten.

Am Donnerstag, dem 03.11.2016
haben wir uns von den Gastfamilien verabschiedet und sind anschließend nach Hastings gefahren. Lady Rebecca hat uns dort auf witzige Art und Weise die Teekultur der Engländer ein wenig nahe gebracht. Auf dem Weg nach Dover haben wir in Canterbury Halt gemacht. Dort konnte man die Kathedrale besichtigen oder in die Stadt gehen. Auf der Fähre war unsere schöne Zeit in England leider vorbei, dann wieder die Uhr umstellen und ab nach Hause.

Am Freitagmorgen, dem 04.11.2016
sind wir dann in Weimar an der katholischen Kirche angekommen, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden. Es war eine schöne Zeit in England, man konnte sehr viel sehen, seine Sprachkenntnisse anwenden und viel über die Kultur und Bräuche in diesem Land erfahren.

ein Reisebreicht einer Schülerin der 9b und einer Schülerin der 9c

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