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Staatliches Humboldtgymnasium Weimar
Prager Straße 42
99427 Weimar/Thüringen
Telefon: (03643) 427777

 

“We don’t need no education !“ - Bilde Dich selbst !

veröffentlicht am 09.11.2016 von Annett Kircheis
in Rubrik(en) Neuigkeiten

Wir haben uns eine Woche lang im Rahmen einer Zukunftswerkstatt mit dem Thema: "Unter welchen Bedingungen kann ich / können wir am besten lernen?" beschäftigt.

Wir haben dabei die Situation an unserer eigenen Schule sehr kritisch analysiert, unseren eigenen Ideen und Träumen freien Lauf gelassen, um am Ende konkret zu überlegen und zu planen, was wir wie an unserer Schule verbessern wollen.
Hier könnt ihr erfahren, wie wir gearbeitet haben. Den Bildern könnt ihr wichtige Ergebnisse unserer Arbeit entnehmen.

26.9.2016
Mehr oder weniger pünktlich, um neun Uhr begann unser Projekt mit einem
Auftakt musikalischer Art – dem Song „We don’t need no education“ von Pink Floyd. Nach einer kurzen Kennenlernrunde begannen wir auch schon damit, uns mit dem Thema Bildung und Lehrmethoden auseinanderzusetzen. Dazu wurde uns zunächst einmal die Geschichte des deutschen Bildungssystems nähergebracht. Anschließend ging es darum, speziell am Humboldtgymnasium Kritik zu üben, was erst einmal recht überraschend war, da die „Motzblätter“ doch ziemlich voll waren. Zum Schluss sollte die Kritik noch in Gruppen zusammengefasst und ausgewertet werden. Da es einige Themen betreffend jedoch etwas mehr Redebedarf gab als ursprünglich erwartet, endete der erste Tag mit viel Interesse und offenen Fragen für den nächsten. Wir sind sehr gespannt darauf, wie sich im Laufe der Woche unsere Bilder von Schule verändern werden und was am Freitag das Ergebnis davon sein wird.
Pauline, Kurs 11

27.9.2016
In der ersten Hälfte unseres zweiten Projekttages beendeten wir die Phase des „Motzens“. Es war ein gutes Gefühl, sich alles von der Seele reden zu können, was einem in der Schule stört. Von den Lehrinhalten bis zu den Pausenzeiten und Möglichkeiten. Dass man mit vielen Kritiken nicht alleinsteht, hat sich, denke ich, gut auf den Zusammenhalt unserer Gruppe ausgewirkt.
In der zweiten Phase fingen wir an zu „träumen“. Die Aufgabe sich in Gruppen zu finden und durch alle möglichen Ausdrucksformen uns unsere ideale Schule vorzustellen, setzte unserer Kreativität keine Grenzen. Ich fand es ziemlich witzig, mir eine nach meiner Vorstellung gebaute Schule vorzustellen, indem man weder Geld noch die Umsetzung berücksichtigen musste.
Nina, Kurs 11


28.9.2016
Als erstes haben wir unsere Arbeit vom Vortag wieder aufgenommen. Wir
konnten zwischen Malen/Zeichnen, Modellbau, Mindmap, Planskizzen, College, Brainstorming, Beschreiben (schriftlich), Beschreiben (mündlich) und einem moderierten Gespräch wählen. Die Arbeit handelte von dem Thema „Meine Traumschule“. Der Unterrichtsinhalt, das Schulgebäude und die Fächer waren nur ein paar Themenbereiche der Arbeit. Nachdem wir die Arbeit beendet hatten, haben wir unsere Ergebnisse präsentiert und darüber diskutiert.
Jule, Klasse 7


29.9.2016
Der heutige Tag begann mit der Aufgabe, dass jeder auf Karten notiert, was ihm für gutes Lernen besonders wichtig ist. Danach haben wir in immer größeren Gruppen unsere Karten auf ein Minimum reduziert und so feststellen können, was uns allen besonders wichtig für gutes Lernen ist. Wir haben gemeinsam darüber diskutiert und die verbleibenden wichtigen Inhalte auf ein Blatt geklebt, das nun in Form eines Mindmaps veranschaulicht, welche Punkte für uns von Bedeutung sind (siehe Bild). Nach einer Hofpause haben wir die nächste Aufgabe bekommen: Welche der Ideen unseres Projektes können realisiert werden? Alle verteilten sich in kleine thematische Gruppen, die Pläne erarbeiten sollten, was wie in unserer Schule umgesetzt werden könnte und kann. Hier hat sich eine
Arbeitsgruppe gebildet, welche gerne in unserer Schule einen Entspannungs- und einen Kinoraum einrichten würde.
David, Klasse 9

Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Besucher während des
Präsentationsnachmittages in unseren Projektraum gekommen sind und sich unsere Arbeitsergebnisse sehr interessiert angesehen haben. Viele Freiwillige haben sich in die Liste der Arbeitsgruppe „Entspannungs- und Kinoraum“ eingetragen. Ein erstes Arbeitstreffen fand in der Folgewoche bereits statt.
Wir Projektleiterinnen möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Projektes für die gute Zusammenarbeit bedanken und laden alle Mitglieder der Schulgemeinschaft dazu ein, sich aktiv an der Verbesserung der Lernbedingungen an unserer Schule zu beteiligen.

S. Delpech, R. Giersch, E. Gorath, J. Gläser
Oktober 2016

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